Endlich ist es soweit. Dies ist der erste Blogbeitrag auf meiner eigenen Webseite.
Seit vielen Jahren beschäftigt mich das Thema „Blog“ schon. Immer wieder wurde es gedanklich verworfen oder zeitlich verschoben, doch nun geht es los.

Mein Plan ist es, dass ich euch in regelmäßigen Abständen Blogbeiträge über vergangene Hochzeiten, aktuelle Projekte oder sonst auch wissenswerte Angelegenheiten präsentiere.

Zum Beginn der neuen Blogstaffel möchte ich mich noch ein kleinwenig mehr vorstellen bzw. meinen Weg zum „heutigen Hochzeitsfotografen – Ich“ etwas detaillierter beschreiben.

Kurzvorstellung: Tim / verheiratet / einen Sohn / eine Katze / Hobbys je nach Zeitrahmen: 3x Joggen pro Woche, Fußball schauen, PS 4 spielen (im Winter)!

Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt namens Hartha / bei Döbeln. Mein Hobby war früher schon Fussball (hat sich bis heute nicht geändert! =) Während meiner Zeit am Gymnasium bekam ich die Gelegenheit meine künstlerische Ader etwas zu vertiefen und somit kam ich über kurz oder lang zu einer anfänglichen „AG“ und späterem Verein, der „Martin-Luther Musicalcompany“.
Deshalb habe ich die damals mitgegründete Band „The Raptors“ (Die Jungs gibt es heute, in Leipzig, immer noch als „Antyra“ / Sie haben es in der Metal-Welt schon ordentlich weit geschafft *rockon*) verlassen und bin auf die Musicalbühne gewechselt. Um auf der Bühne erfolgreich zu sein, gehörte es meist dazu, dass wir Samstag und Sonntag 6-8h probten. In den normalen Schulwochen gab es noch extra Proben bzw. Gesangstraining. In diesen Jahren habe ich gelernt, wie man unter Druck arbeiten, sich selbst organisieren und in kurzer Zeit viele Dinge schaffen kann. Somit konnten wir wahnsinnig tolle Auftritte deutschlandweit durchführen und am Ende dieser „Karriere“ eine kleine Tournee durch China starten. Nebenbei haben wir das Abitur mit erledigt und haben unseren beruflichen Werdegang eingeschlagen. Mich hat es in die 3 jährige Physiotherapieausbildung verschlagen, am Rande von Dresden. Nach diesen 3 Jahren hat mich mein Weg, durch großen Zufall, in die „Klinik am Tharandter Wald“, zwischen Freiberg und Dresden geführt.

Die Fotografie hat mich seit der Umstellung von analog auf digital fasziniert und wurde zu einem ständigen Begleiter und späterem Wegbereiter. Ich habe schon immer den Ehrgeiz besessen, dass ich die Dinge, die ich beginne, auch in bestmöglicher Qualität ausführe, und dass ich alles dafür unternehme, mich permanent weiterzuentwicklen.

Somit bin ich irgendwann an den Punkt gekommen, wo Menschen mir für meine Fotografie Geld zahlen wollten. Dies hätte ich mir anfänglich nicht erträumen können. Somit stand ich relativ schnell vor der Entscheidung, weitermachen und offizielle Fotodienstleistung beim Finanzamt anmelden oder aufhören…
Aufhören war keine Option! Deshalb suchte ich einen Namen für meine „Firma“ und aus vielen Gedankenspielen ist „Foto-Therapie Paletzki“ entstanden. Letztlich symbolisiert es die Verbindung von meinem Erstberuf und meiner Berufung!

Als Hochzeitsfotogaf bin ich mittlerweile fast 7 Jahre unterwegs und es hat sich so einiges in meiner Arbeitsweise und an meiner gesamten Dienstleistung geändert. Ich bin sehr dankbar für diesen Lernprozess und die stetige Weiterentwicklung auf diesem Gebiet. Ohne diese Konstante wäre ich heute nicht der Fotograf, der ich sehr gerne bin und auch weiterhin sein möchte!

Ich nehme euch jetzt mit auf eine kleine Zeitreise, zurück zum Start als Hochzeitsfotgraf. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch keinen genaueren Fokus auf Hochzeiten, sondern ich habe über Familien, Landschaften, kleinere Firmen und so weiter alles fotografisch begleitet. Irgendwann kam dann die erste Anfrage für eine Hochzeit herein. Eine kleine Standesamtbegleitung mit anschließendem Gruppenbildern und Brautpaarshooting. Es war natürlich eine total aufregende Erfahrung, welche evtl. zum späteren Zeitpunkt einen extra Blogbeitrag wert ist.

Schnell hat mich danach das eigentliche Hochzetsfieber gepackt und die kleinen Standesamtanfragen wurden immer mehr, so dass ich teilweise sogar mehrere Hochzeiten an einem Tag (jeweils wenige Stunden) begleitet habe.
So schön wie jede einzelne Hochzeit und auch die Erfahrung mit den unterschiedlichsten Menschen war, so schnell habe ich aber auch gemerkt, dass ich lieber Ganztagesreportagen fotografieren möchte. Ich wollte mich mental voll und ganz auf eine Festlichkeit und Familie fokussieren, damit ich das bestmögliche Endresultat für alle Brautpaare herausholen konnte.
Vor ca. 4 Jahren beschloss ich, nur noch ab 8h Hochzeitsreportagenbuchungen anzunehmen. Ganz egal ob im Raum Dresden, Sachsen oder Brandenburg. Die meisten Buchungen waren jetzt für 12h oder mehr und ich konnte mich somit genau dem widmen, wovon ich die letzten Jahre immer geträumt habe. Endlich konnte ich eine komplette Geschichte eines Hochzeitstages vom Anfang bis zum Ende, in Bild- und Videomaterial erzählen. Ab sofort gab es keine losen Kapitel mehr, ab da an lag der Fokus auf der gesamten Hochzeitsgeschichte. Denn nichts ist in 5, 10 oder 30 Jahren wertvoller als die Erinnerung an diesen wunderschönen Tag.
Die Anfragen für kurze Hochzeitsbegleitungen auf dem Standesamt wurden weniger und diese habe ich dann mit besten Wissen und Gewissen an HochzeitsfotografInnen weitervermittelt, welche sehr gerne auch kurze Reportagen übernehmen.
Die Wichtigkeit eines funktionierenden Dienstleisternetzwerkes werde ich auch einmal in einem separaten Blogpost genauer beschreiben.

Heute stehe ich persönlich für ganztägige Hochzeitsreportagen inkl. Bildmaterial und emotionalen Videos, welche den wohl schönsten Tag im Leben immer wieder in Erinnerung rufen können.

Dies war die erste kurze Zusammenfassung meines Wegs, zum heutigen Hochzeitsfotografen. Wenn es Fragen dazu gibt dann immer her damit! Ich werde jede einzelne beantworten.

Vielen lieben DANK, dass Du es bis an diese Stelle meines erstens Blogartikels geschafft hast!

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